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Modellauswahl

F: Meine Ausrüstung wiegt genau 10 Tonnen. Sollte ich ein für 10 Tonnen ausgelegtes Kettenfahrwerk oder ein größeres wählen?

A: Wir empfehlen dringend, ein Fahrwerk mit einer Sicherheitsreserve von 15 % bis 20 % zu wählen. Für eine 10-Tonnen-Maschine ist ein Fahrwerk mit einer Tragfähigkeit von 12 oder 13 Tonnen ideal. Denn im Betrieb (z. B. beim Bohren, Ausheben oder Brechen) erzeugt Ihre Maschine dynamische Lasten, Vibrationen und Drehmomente, die das Chassis zusätzlich belasten. Eine integrierte Sicherheitsreserve verhindert vorzeitigen Verschleiß und gewährleistet die strukturelle Sicherheit auf geneigtem oder unebenem Gelände.

F: Der Schwerpunkt meiner Maschine liegt nicht genau in der Mitte, sondern ist nach hinten verlagert. Kann Ihr Standardfahrwerk dies aushalten?

A: Standardmäßige symmetrische Fahrwerke gehen von einer relativ zentrierten Gewichtsverteilung aus. Liegt der Schwerpunkt Ihrer Maschine deutlich nach vorn oder hinten verlagert (häufig bei Bohranlagen und Langauslegerkranen), passen wir die Position der Laufrollen individuell an, verlängern den Kettenrahmen oder verlegen den Montagepunkt. Dies gewährleistet eine gleichmäßige Bodendruckverteilung, verhindert das Eintauchen der Kettenfront oder das Eingraben der Kettenrückseite und verlängert die Lebensdauer der Laufrollen.

F: Welche Art von Stahlketten sollte ich für eine 30-Tonnen-Bohranlage wählen, die auf scharfkantigem Granitgestein arbeitet?

A: Bei harten, abrasiven Gesteinsoberflächen sollten Sie auf einstegige Kettenplatten verzichten (da diese sich unter konzentriertem Steinschlag verbiegen oder brechen können) und stattdessen hochbelastbare dreistegige oder zweistegige Stahlkettenplatten wählen. Der Stahl muss zudem einer Tiefeninduktionshärtung unterzogen werden. Wir empfehlen außerdem die Anbringung von durchgehenden Laufrollenschutzblechen, um zu verhindern, dass sich Steine ​​in der Kette verkeilen und zum Abspringen der Kette führen.

F: Ich bin bereit zu bestellen. Welche abschließende Checkliste an Parametern muss ich Ihnen noch übermitteln?

A: Um Ihnen die endgültige technische Zeichnung erstellen zu können, geben Sie bitte die folgenden „Goldenen Sechs“ Parameter an:

1. Erforderliche Gesamtnutzlast (Gewicht Ihrer Obermaschine + Arbeitsgeräte).

2. Bevorzugter Kettentyp (Stahlkette oder Gummikette).

3. Verfügbare Parameter des Hydrauliksystems (Maximaler Durchfluss L/min und maximaler Druck MPa).

4. Maßbeschränkungen (Maximal zulässige Gesamtbreite und -länge für Transportzwecke).

5. Erforderliche Arbeitsgeschwindigkeit (Niedrige Geschwindigkeit/Hohe Geschwindigkeit).

6. Detaillierte Geländebeschreibung (z. B. hartes Gestein, Schlamm, Sand, Hangneigung).

F: Unsere Maschinen sind in Nordeuropa/Kanada bei Temperaturen bis zu -25 °C im Einsatz. Kann das Fahrgestell einfrieren oder Risse bekommen?

A: Standardstahl und -gummi werden bei extremer Kälte spröde, und Standardfett gefriert. Für Temperaturen unter -25 °C verwenden wir für den Rahmen niedrigtemperaturbeständigen legierten Stahl, spezielle Tieftemperaturdichtungen für alle Rollen und befüllen das System mit synthetischen Frostschutzmitteln. Für Gummiketten verwenden wir eine speziell entwickelte, kältebeständige Gummimischung, um Risse zu vermeiden.

F: Soll ich mich für einen integrierten Mittelrahmen oder eine unabhängige, zweiseitige Schienenrahmenkonstruktion entscheiden?

A: Mit integriertem Mittelrahmen: Ideal, wenn Ihre Ausrüstung eine stabile, vollständige Chassisbasis benötigt. Sie verschrauben oder verschweißen Ihren oberen Rahmen einfach direkt mit unserem Querträger. Dies gewährleistet eine perfekte parallele Ausrichtung der beiden Ketten. Ohne Mittelrahmen (zwei unabhängige Ketten): Ideal, wenn Ihre Ausrüstung bereits über einen robusten unteren Chassisrahmen verfügt. Sie können unsere beiden unabhängigen Seitenrahmen einfach direkt an Ihrer Konstruktion montieren, wodurch sich das Transportvolumen reduziert und Kosten gespart werden.

F: Kann ich ein Stahlkettenfahrwerk später auf demselben Rahmen gegen ein Gummikettenfahrwerk austauschen?

A: Im Allgemeinen nein. Die internen Führungs- und Antriebskomponenten sind grundlegend verschieden. Stahlketten laufen über eine Kette auf Stahlrollen, die von einem Kettenrad angetrieben wird, das in die Kettenbolzen eingreift. Gummiketten verwenden glattlaufende Rollen, die in einer Gummikarkassenführung laufen und von einem Kettenrad angetrieben werden, das in die inneren Eisenzähne eingreift. Die Rahmengeometrien, Rollenhöhen und Kettenradprofile sind unterschiedlich, daher muss der Kettentyp bereits in der ersten Auswahlphase festgelegt werden.

F: Wie kann ich feststellen, ob die vorhandene Hydraulikpumpe meiner Maschine Ihre Kettenfahrwerksmotoren antreiben kann?

A: Unser Ingenieurteam übernimmt die Berechnungen für Sie. Sie müssen uns lediglich den maximalen Betriebsdruck (MPa oder PSI) und die Fördermenge (l/min oder gpm) Ihrer Pumpe mitteilen. Wir wählen dann einen Hydraulikmotor mit dem exakt benötigten Hubraum passend zu Ihrer Pumpe aus. So stellen wir sicher, dass das Fahrwerk die gewünschte Fahrgeschwindigkeit und das erforderliche Drehmoment erreicht, ohne Ihr Hydrauliksystem zu überlasten oder zu überhitzen.

F: Nehmen Sie Bestellungen für ein einzelnes Stück an (Mindestbestellmenge = 1) oder fertigen Sie nur in großen Stückzahlen?

A: Wir unterstützen die Mindestbestellmenge von 1 Einheit für kundenspezifische Projekte. Uns ist bewusst, dass viele Projekte im Maschinenbau, Prototypenphasen oder Spezialbohranlagen nur ein einziges, hochgradig angepasstes Fahrwerk benötigen. Jedes Einzelstückprojekt wird von uns mit der gleichen Sorgfalt in Konstruktion und Qualitätskontrolle behandelt wie eine Bestellung von hundert Einheiten.

F: Was ist der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines Stahlkettenfahrwerksmodells?

A: Der wichtigste Faktor ist das Gesamtbetriebsgewicht Ihrer Maschine zuzüglich ihrer maximalen Nutzlast (z. B. Bohrdrehmoment, Schaufelkapazität oder Brecherlast). Das Fahrwerk muss so konstruiert sein, dass es sowohl das statische Gewicht als auch die dynamischen Stoßkräfte im Betrieb ohne Verformung des Rahmens aufnehmen kann.

Frage 2: Wie bestimme ich die richtige Kettenschuhbreite für meine Ausrüstung?

A: Die Auswahl der Kettenplatten hängt vollständig vom jeweiligen Arbeitsgelände ab, um Bodendruck und Bauteilbelastung optimal auszubalancieren:

1. Weite Schuhe: Ideal für weiches, schlammiges oder sumpfiges Gelände, um den Auftrieb zu maximieren und ein Einsinken zu verhindern.

2. Schmale Schuhe: Ideal für hartes Gestein oder abrasive Bedingungen. Breite Schuhe auf hartem Untergrund werden stark an den Kanten belastet, was zu Rissen in den Gliedern oder lockeren Beschlägen führen kann.

Frage 3: Welches Profil für Laufschuhschuhe (einfach, doppelt oder dreifach) sollte ich wählen?

A: Das hängt von Ihren Anforderungen an Traktion und Manövrierfähigkeit ab:

1. Einzelne Stegeinlage:Ideal für extreme Hanglagen und weichen Schlamm, wo maximales Eindringen in den Boden und aggressive Haftung erforderlich sind.

2. Doppel-/Dreifach-Gestänge:Ideal für ebene Untergründe aus Fels, Kies oder Beton. Sie verteilen das Gewicht gleichmäßig, bieten einen geringeren Kurvenwiderstand und minimieren Bodenschäden.

3. Schlammgezackt (ausgegraben):Ideal für klebrigen Lehmboden oder Feuchtgebiete, mit mittigen Aussparungen zum automatischen Auswerfen von festsitzendem Schmutz und zur Vermeidung von Spannungsspitzen.

F: Können Sie das Fahrgestell an unser spezifisches Hydrauliksystem und die Chassisbefestigung anpassen?

A: Ja, absolute Individualisierung ist unsere Kernkompetenz. Wir konstruieren die Befestigungsflächen der Querträger so, dass sie perfekt zu Ihrer oberen Chassisstruktur und Ihrem Schwerpunkt passen. Darüber hinaus beschaffen und integrieren wir Zweigang-Fahrmotoren (Endantriebe), die exakt auf Ihren Hydraulikfluss, Druck und die benötigte Zugkraft (Steigungsfähigkeit) abgestimmt sind.


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  • Veröffentlichungsdatum: 22. Juni 2026
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